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Schimmelanalytik und Baufeuchtemessung im Detail

Baubiologie

Was ist eigentlich Schimmel?

Schimmel ist ein Teil unserer natürlichen Umgebung. Schimmelpilze sind keine einheitliche biologische Gruppe, aber sie spielen insgesamt eine wichtige Rolle im Stoffhaushalt und dem Stoffwechsel in der Natur. Sie zersetzen organisches Material und ermöglichen somit anderen Organismen die Aufnahme der Zersetzungsprodukte. Zum Überleben benötigen alle Schimmelpilze Feuchtigkeit und eine von Art zu Art verschiedene, optimale Temperatur. Ihre Zersetzungsarbeit ermöglicht den Schimmelpilzen das eigene Wachstum und die Bildung von Sporen zur Vermehrung. Diese winzigen Sporen sind gefärbt und wir sehen sie als Flecken an der Wand, auf dem Brot, auf Leder oder auf Obst und Gemüse. Sie sind so leicht, dass sie lange Zeit und über weite Strecken von der Luft getragen werden. Daher kann man sie fast überall nachweisen. Treffen die Sporen auf einen Ort, der neben Feuchte und Temperatur auch Nährstoffe bietet, keimen sie aus und bilden neue Pilzkörper (Myzel).

Warum ist Schimmel in Innenräumen problematisch?

So sehr Schimmel in der Natur seine Berechtigung hat, in unseren Wohnungen hat er nichts zu suchen! Schimmel riecht oft schlecht. Außerdem können der Pilzkörper und die Sporen der meisten Schimmelpilze Allergien auslösen und viele Schimmelarten bilden Pilzgifte, so genannte Mykotoxine, von denen einige zu den wirkungsvollsten Giften, die man kennt, gehören.

Eine Studie des Instituts für Raumklimatologie der Universität Jena* hat den Zusammenhang zwischen den Schimmelproblemen und allergischen bzw. asthmatischen Erkrankungen der Bewohner besonders deutlich gemacht. So ist die Gefahr an Asthma zu erkranken in einer von Feuchteschäden betroffenen Wohnung um 50% höher als in einer trockenen Wohnung! Leider weist laut der oben genannten Studie aber jede zehnte Wohnung in Deutschland mindestens einen Feuchte- oder Schimmelschaden auf. Besonders häufig treten solche Mängel in Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern auf.

Was ist zu tun bei Schimmel in Innenräumen?

Natürlich möchte jeder den unerwünschten “Mitbewohner” Schimmel so schnell es geht loswerden. Doch Vorsicht:  die Eigenschaften des Schimmels bedingen, dass er nur von Fachleuten untersucht und beseitigt werden sollte!

Die Untersuchung von Schimmelschäden ist lange nicht so einfach, wie manche Firmen im Internet glauben machen wollen. Diverse Test-Sets werden angeboten, die eine Probennahme durch einen Sachverständigen überflüssig machen sollen. In Wahrheit verliert jede Laboruntersuchung ohne eine qualifizierte und dokumentierte Probenahme ihre Beweiskraft – sie ist schlicht wertlos. Es können keine Aussagen über Baufeuchte (als mögliche Ursache für den Schimmel) und Wärmeverteilung sowie Verteilung des Befalls gemacht werden. Sollte Schimmel festgestellt werden, muss trotz oben beschriebener “Untersuchung” ein Fachmann diese wiederholen, um im Falle eines Rechtsstreits eine gerichtsfeste Stellungnahme abzugeben, oder eine Sanierungsempfehlung, die den Schimmelschaden tatsächlich und nachhaltig beseitigt, auszusprechen.

Unsere Lösungen für Ihr Schimmelproblem

Zeigen sich auch bei Ihnen feuchte Stellen, Stockflecken oder Schimmel an der Wand? Oder riecht es in einem Zimmer muffig, kellerartig?
Dann wird es Zeit uns mit der Prüfung Ihrer wohnklimatischen Situation zu beauftragen.

Durchgeführt werden von uns:

  • Entnahmen von Oberflächen-, Material- und Raumluftproben
  • Baufeuchtemessungen
  • Messung der Wärmeverteilung (siehe auch Thermographie)
  • Laboranalytik (Schimmelpilzbestimmung)
  • Ursachenfeststellung
  • Sanierungsplanung
  • Sanierungsbegleitung
  • Sanierungskontrolle

Die vollständige Liste mit unseren Dienstleistungen entnehmen Sie bitte der Rubrik “Baubiologie / Schimmel” in unserem aktuellen Leistungsverzeichnis, das Sie gerne telefonisch oder per E-Mail bei uns anfordern können.



* Quellenverzeichnis:

Brasche, S. / Heinz, E. / Hartmann, T. / Richter, W. / Bischof, W. (2003): Vorkommen, Ursachen und gesundheitliche Aspekte von Feuchteschäden in Wohnungen. Ergebnisse einer repräsentativen Wohnungsstudie in Deutschland. In: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz, 2003, Volume 46, Number 8, Page 683
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