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Feinstaub

Baubiologie

Der Feinstaub besteht aus einem vielfältigen Gemisch fester und flüssiger Bestandteile. Diese entstehen entweder direkt an einer Quelle (primärer Feinstaub, z.B. Verbrennung) oder durch die Verbindung gasförmiger Vorläuferstoffe (sekundärer Feinstaub).

Je nach Partikelgröße wird der Feinstaub in verschiedene Kategorien eingeteilt.
Der E-Staub, also einatembarer Staub, hat einen Partikeldurchmesser von 10 µm oder weniger (PM10-Wert). Dieser Staub kann durch die Nase bis in die Bronchien gelangen.
Der kleinere A-Staub (alveolengängiger Staub) mit weniger als 2,5 µm Durchmesser (PM2,5-Wert) gelangt bis in die Bronchiolen und Alveolen (Lungenbläschen).
Noch feinerer Staub mit einem Durchmesser unter 0,1 µm (Ultrafeinstaub) kann sogar bis in den Blutkreislauf gelangen.

In Deutschland ist die Landwirtschaft mit 45 % Anteil der größte Erzeuger von feinen Stäuben. Danach folgt mit 20 % der Verkehr. Industrie und Energieerzeugung beteiligen sich mit je 13 %. Der Anteil der häuslichen Energieerzeugung (Öfen, Feuerungsanlagen) beträgt 8 % und derjenige der Biomasseverbrennung 1 %. Natürliche Quellen (Wüstenstäube, Gischt) sind bei uns zu vernachlässigen.

In Innenräumen können andere Quellen signifikante Feinstaubwerte erzeugen. Dies sind auf der technischen Seite z. B. Laserdrucker und auf der biologischen Seite z. B. ein hoher Schimmelbefall in Wohnungen.

Die Richtlinie des Europäischen Rates 99/30/EG legt fest, dass ab dem 1. Januar 2005 der 24h-Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit 50 µg/m³ PM10 beträgt.
Dieser Wert darf nicht öfter als 35 mal im Jahr überschritten werden. Der Jahresgrenzwert (im Mittel) für PM10 beträgt 40 µg/m³.

Haben Sie den Verdacht haben, einer erhöhten Feinstaubbelastung ausgesetzt zu sein oder befürchten Sie, nach dem Kauf einer Immobilie einer erhöhten Belastung ausgesetzt zu werden? Wir messen für Sie die Belastung mit E- und A-Staub in Ihrem (zukünftigen) Wohn- und / oder Arbeitsumfeld und erläutern Ihnen die Ergebnisse und deren Bedeutung vor dem Hintergrund der einschlägigen Richtlinien und gesetzlichen Grenzwerte.
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